Leitbild - Pfarrei Stans

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Selbstverständnis Pfarreirat
der Pfarrei St. Peter und Paul Stans Oberdorf


1. Sinn des Pfarreirates
Das Pfarreileben soll sich stetig, wirklichkeitsnah und zum Wohl aller entfalten können. Jeder Einzelne, die Familien, unsere Gruppen und Vereine, die Verwaltung und das Pfarrteam tragen dazu bei.
Um diesen Leitgedanken umzusetzen ist eine Trägerschaft notwendig, die den Pfarreimitgliedern, dem Pfarrteam und der Verwaltung beratend zur Seite steht.
Wir nennen diese Trägerschaft Pfarreirat. Der Pfarreirat ist auf eine breite Basis gestellt und steht im Dienste der Pfarrei.

2. Aufgaben des Pfarreirates
Der Pfarreirat ist ein Sprachrohr der Pfarrei. Als solches hat er keine Befehlsgewalt. Seine Tätigkeit besteht im Informieren, Beraten, Koordinieren und Organisieren.

2.1 Informieren
Als Informationsorgan hat der Pfarreirat den gegenseitigen Gedankenaustausch mit den Pfarreimitgliedern , mit der Verwaltung und mit dem Pfarrteam zu pflegen. Er informiert sich über das Leben innerhalb und ausserhalb der Pfarrei und gibt Informationen weiter. Der Pfarreirat ist darauf angewiesen, dass er vom Pfarreiteam, vom Kirchenrat und von den Gruppen und Vereinen über ihre Pläne und Aktivitäten orientiert wird. Er nimmt Anregungen entgegen und verarbeitet sie.

2.2 Beraten
Als Beratungsorgan kann der Pfarreirat die Pfarrei, die Verwaltung und das Pfarreiteam beraten. Seine Beratungen können auch verlangt werden.
Seine Vorschläge können nicht unbegründet abgelehnt oder abgeändert werden. Damit gewinnt die Beratung des Pfarreirates an Bedeutung, und umgekehrt kann sich der Entscheid des Pfarrers und seiner MitarbeiterInnen auf eine breite Meinungsbildung abstützen. Der Pfarreirat seinerseits unterstützt alle Anstrengungen, die im gegenseitigen Einvernehmen getroffenen Entscheide in die Tat umzusetzen.

2.3. Koordinieren und Organisieren
Als Koordinationsorgan hat der Pfarreirat für das Zusammenspiel der Pfarrei-Gruppierungen untereinander zu sorgen.
Als Aktionsgruppe organisiert er auch Anlässe, die die Pfarreigemeinschaft fördern. Traditionen sind Fastensuppe und der Pfarreiapéro an Fronleichnam. Auch spezielle Aufgaben wie die Kontaktaufnahme mit Neuzuzügern, Spenden der Krankenkommunion und die Gestaltung von Maiandachten kann der Pfarreirat in Absprache mit dem Pfarreiteam übernehmen.

3. Zusammensetzung des Pfarreirates
Der Pfarreirat soll eine möglichst getreue Vertretung der Pfarrei nach Interesse, Geschlecht und Alter darstellen. Er setzt sich aus ca. 12 Personen zusammen, davon sind zwei Vertreter des Pfarreiteams. Neue Mitglieder werden zusammen mit dem Pfarreiteam gesucht und ernannt. Es gibt keine Wahlen. Von Fall zu Fall können auch weitere Personen zugezogen werden, die in einer bestimmten Sachfrage kompetent sind.

4. Organisation des Pfarreirates
Der Pfarreirat versammelt sich den Bedürfnissen entsprechend, jedoch mindestens zweimal im Jahr.
Der / die Präsident / in ist für die Erstellung der Traktandenliste und für die Einberufung der Sitzungen und Versammlungen verantwortlich.
Das Einberufen des Pfarreirates ist auch möglich auf Antrag des Pfarrers oder von mindestens 3 Mitgliedern.
Die Mitarbeit im Pfarreirat ist ehrenamtlich. Spesen und besondere Auslagen werden in Absprache mit dem Kirchenrat vergütet.
Da der Pfarreirat im Dienste der ganzen Pfarrei steht, soll über seine Arbeit in geeigneter Form (z. B. im Pfarrblatt und Internet) berichtet werden.

5. Schlussgedanke
Alle Pfarreiangehörigen haben das Recht Vorschläge und Abänderungen zu diesem Selbstverständnis einzubringen.

Stans, Josefstag 2002



Mitglieder Pfarreirat

 
 
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