Versöhnungsweg - Pfarrei Stans

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Versöhnungsweg

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Ökumenischer Versöhnungsweg
Stans -Oberdorf – Büren

 
Der Versöhnungsweg will mit Hilfe von Impulsen und Symbolen, Rituale der Versöhnung erlebbar und durchschaubar machen.   Für die 3. und 4. KlässlerInnen und ihre Eltern von Stans, wurde im Februar 2005 erstmals ein Versöhnungsweg durchgeführt. Dieser findet alle zwei Jahre statt. Für die SchülerInnen in Büren/Oberdorf findet der Versöhnungsweg in der 4. Klasse jährlich statt.

Motto

Der Versöhnungsweg in Stans und Büren steht unter dem Zeichen «Läbesfarbe».
Eine Standortbestimmung ist das Hauptanliegen. Alltagssituationen, eigenes Verhalten anderen gegenüber können reflektiert werden.
Werte lassen sich thematisieren und bewusster machen

Versöhnungsweg konkret

Das Kind macht sich mit Begleitpersonen auf den Weg. Meistens sind das Vater und/oder Mutter oder eine nahe stehende vertraute Person.
Nach einer besinnlichen Einstimmung führt der Weg durch verschiedene Räume der reformierten und der katholischen Kirche. Jeder Raum veranschaulicht einen Lebensbereich. Die Gestaltung der Orte und die Denkanstösse unterstützen die Reflexion und das Gespräch über die verschiedenen Erlebnisse im Alltag und den Umgang mit den Menschen und der Natur.
Positive Erfahrungen und gelungenes Miteinander sollen ebenso zum Tragen kommen, wie das Benennen von Konfliktsituationen und unfairem Handeln.
Abschliessend werden im oberen Beinhaus in einem kurzen Ritual die Sonnen- und Schattenseiten vor Gott gebracht. Die Möglichkeit, während einem Drink im Pfarreiheim – Beizli den Austausch und das Zusammensein zu erleben, zeigt, dass Versöhnung nebst der individuellen Standortbestimmung auch einen Gemeinschaftscharakter hat.

Vorbereitung

Die SchülerInnen werden im Religionsunterricht für den Versöhnungsweg vorbereitet. Der Stoffplan bezieht sich auch auf den Aspekt Versöhnung und spricht Kopf, Herz und Hand an.
Ein Brief orientiert die Eltern und lädt sie zu einem Infoabend ein, an dem das Projekt konkret vorgestellt wird.

Chancen und Anliegen

  • Ein Bild vom verzeihenden, liebenden Gott aufbauen.

  • Umkehr und Versöhnung, sei es im Alltag, im Gespräch und vor Gott, als befreiend erfahren.

  • Versöhnung ist grundlegend christlich, daher ist es nahe liegend, den Versöhnungsweg für die 3./4. KlässlerInnen ökumenisch durchzuführen.

  • Option: Versöhnung soll künftig auch in den weiterführenden Klassen, in der Jugendarbeit und für Erwachsene ein Thema sein und gefeiert werden.

  • Selbstverständlich ist es nach wie vor möglich, die Bussfeiern zu besuchen oder ein Beichtgespräch mit einem Priester zu führen.


Der Versöhnungsweg will Anregungen geben, wie Erfahrungen von Schuld bzw. von unfair sein nicht zerstörerisch, sondern persönlichkeitsfördernd thematisiert werden können.
Das Versöhungsprojekt möchte einen bescheidenen und doch wichtigen Teil zu einer verantworteten und zeitgemässen ethischen Erziehung leisten.

Orientierungsabende
Die Eltern werden an einem Orientierungsabend über die Anliegen und Inhalte des Versöhnungsweges informiert.


Auskunft / Leitung /Anmeldung:
Markus Leuthold

Der Mensch bringt sein Haar täglich in Ordnung –
warum nicht auch sein Herz?
VerfasserIn unbekannt

 
 
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